Zum Schutz der Arktis

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Das WunderWelten-Festival in Friedrichshafen verknüpft jährlich an drei Tagen Naturschutz und Fotografie - da darf auch Greenpeace nicht fehlen: Der Infostand von Greenpeace Friedrichshafen ist dort somit eine feste Einrichtung, und Greenpeace Bodensee aus Konstanz unterstützt jeweils nach Kräften. In diesem Jahr informierten wir vom 31.10. bis 02.11. an unserem Stand über die Auswirkungen des Klimawandels und die Gründe, warum die Arktis geschützt werden muss.

Greenpeace fordert ein internationales Schutzgebiet um den Nordpol herum (Hohe Arktis) und für die gesamte Arktis ein Verbot von Ölbohrungen und industrieller Fischerei. Denn die Arktis ist Heimat für vier Millionen Menschen und zahlreiche Tierarten wie Eisbären, Polarfüchse und Walrosse. Ölbohrungen in dieser rauen Region bergen unkalkulierbare Risiken für das sensible Ökosystem. Außerdem reguliert die kühlende Arktis das Weltklima - und das verträgt ohnehin nicht noch mehr Energieerzeugung aus fossilen Brennstoffen. Denn genau deren Verfeuerung hat den Klimawandel angeheizt und schon 75 % des arktischen Meereises abschmelzen lassen. Ein Teufelskreis, der endlich durchbrochen werden muss!

In einem informativen Quiz konnten die Festivalbesucher ihr Wissen über die Arktis testen - und bei 13 richtigen Antworten einen tollen Fotokalender gewinnen. Der Stand hatte regen Zulauf, und viele Hundert naturbegeisterte Menschen haben unsere Petition für ein Arktisschutzgebiet unterschrieben. Unser Klimawandel-Symbol, der Eisbär, war ständig unterwegs, um Infomaterial zu verteilen und um auf Greenpeace und unsere Aktion aufmerksam zu machen. Dabei wurde er nicht nur von den Kindern bestaunt, fotografiert und gestreichelt.

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