Zum Schutz der Antarktis

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Am Mittwoch, 8. August, fiel der Startschuss für unsere Zusammenarbeit mit SEA LIFE Konstanz: Das Naturmuseum unterstützt von nun an unsere Antarktiskampagne (www.greenpeace.de/kampagnen/antarktis) und sammelt gemeinsam mit uns Unterschriften für den Schutz des Weddellmeeres. Denn Profitgier macht auch vor der #Antarktis nicht halt. So ist das vielfältige und empfindliche Ökosystem der Antarktis nicht nur an Land bedroht – aufgrund der Klimaerwärmung wittert zudem die Fischereiindustrie im Südpolarmeer gute Geschäfte.

Vor allem ein Wirtschaftszweig ist in dem Gebiet bereits rege: Nahe des Weddellmeers fischen Trawler nach Krill, kleinen garnelenartigen Krebstieren. Als Futterquelle sind sie die Basis allen antarktischen Lebens. Die Mehrzahl der Tiere des dortigen Nahrungsnetzes ist von Krill abhängig: Pinguine etwa und Robben, aber vor allem die Großwalarten wie Blau- und Buckelwal. So unverzichtbar Krill in der Antarktis ist, so ersetzlich ist er doch für die Wirtschaft: Er landet als Futter in Aquakulturen oder in Omega-3-Fettsäure-Pillen für uns Menschen.

Noch dieses Jahr entscheidet die CCAMLR, die internationale Kommission zum Schutz der Antarktis, darüber, ob das Weddellmeer zukünftig vor der ausbeuterischen Fischfangindustrie geschützt wird.

Werde auch Du Antarktisschützer und unterschreibe unsere Petition – und fordere die Kommissionsmitglieder auf, eine historische Entscheidung für den Meeresschutz zu treffen: www.greenpeace.de/kampagnen/antarktis