Radeln für die Arktis

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Ein ungewöhnliches Bild am Bodensee: Am Samstag, 4. Oktober 2014, fand die zweite internationale Fahrrad-Demo zum Schutz der Arktis statt. Greenpeace hatte weltweit zur Beteiligung aufgerufen. In diesem Jahr organisierte erstmals auch Greenpeace Friedrichshafen einen Ice Ride - und wir aus Konstanz waren natürlich ebenfalls dabei. Insgesamt radelten um die 60 Personen mit. Einige waren als Eisbär kostümiert oder hatten sich symbolisch in "arktisches Weiß" gehüllt. Startpunkt war an der Uferstraße in Friedrichshafen, dann ging es durch die Innenstadt bis zum Naturschutzzentrum in Eriskirch. Unsere Botschaft: Wir wollen und brauchen keine Ölbohrungen in der Arktis! Am Zielort gab es frischen Bio-Apfelsaft, natürlich aus der Region, und jede Menge Infos über die aktuellen Gefahren für die Arktis. Anschließend ging es wieder zurück nach Friedrichshafen. Danke an all die vielen Mitfahrer, die uns bei dieser Aktion unterstützt haben - erst durch Sie ist sie zu einem Erfolg geworden!

Im September 2013 hatte Greenpeace erstmals zum weltweiten Ice Ride aufgerufen. Die Fläche der arktischen Meereisdecke war gerade auf einen historischen Tiefstand geschrumpft, als sich Tausende Menschen überall auf der Welt auf ihre Drahtesel schwangen, um ein Zeichen zu setzen: für den Schutz der Arktis - und gegen die Erdölkonzerne, die diesen sensiblen Lebensraum rücksichtslos ausbeuten wollen. Dabei ist das Risiko für Mensch und Tier immens, der Nutzen zweifelhaft und von kurzer Dauer.

Das positive Fazit der diesjährigen Aktion: Insgesamt fanden 31 Ice Rides in Deutschland statt, mehr als 3.200 Menschen radelten dabei mit. Weltweit waren es mehr als 20.000 Menschen. Alle haben unsere Petition für ein Schutzgebiet in der Hohen Arktis, also rund um den Nordpol, unterschrieben. Gemeinsam fordern wir die Politiker und die Industrie auf, sich endlich für den Schutz der Arktis und des Klimas einzusetzen!

 

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