Kaltes Engen - warme Arktis

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Die historische Altstadt von Engen zeigte sich am Samstag und Sonntag, 29./30. November 2014, in ihrem schönsten Festtagsgewand. Teil dieses traditionellen Weihnachtsmarkts war auch in diesem Jahr wieder der "Alternative Weihnachtsmarkt" im alten Stadtgarten. Dort präsentierten sich erneut alternative Anbieter, etwa der BUND oder die Waldorf-Schule, mit ihren Info- und Verkaufsständen. Dass Greenpeace dort vertreten ist, hat ebenfalls schon Tradition. Ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Tanz und Erzählung macht diesen Teil des Weihnachtsmarkts immer zu einem besonderen Besuchermagneten. Außerdem lud eine mongolische Jurte zum Verweilen und zur Besinnung ein, und eine Menschenkette für den Frieden mit der Erde und auf der Erde rundete das Ganze ab.

Wir informierten an unserem Stand erneut über die Gefahren für die Arktis und sammelten viele Unterschriften für unsere Petition zur Einrichtung eines Schutzgebiets in der Hohen Arktis. Der Greenpeace-Eisbär war auch dabei und lockte nicht nur die Kinder an. Alle beneideten ihn um sein warmes Fell, denn es herrschte Dauerfrost an diesem Wochenende.

In der Arktis hingegen endet der Permafrost, die "ewig" gefrorenen Böden tauen. Nirgendwo  setzt der Klimawandel der Erde so zu wie in Sibirien - die Folgen reichen jedoch weit über Sibirien hinaus: Der Permafrost gilt als ein zentrales Kippelement für das Klima. Das heißt, kippt das Klima hier, so hat dies Auswirkungen auf das gesamte Weltklima. Die immensen Mengen an Treibhausgasen, die im Boden lauern, können den Klimawandel ungeheuer beschleunigen.

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