Arktisschutz ist Klimaschutz

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An Shell-Tankstellen haben Greenpeace-Aktivisten heute, 26. September 2015, bundesweit ihren Unmut gezeigt über die Ölbohrungen des Konzerns in der Arktis – mit Protest-Aufklebern auf Zapfsäulen und Werbetafeln und mit aufklärenden Kundengesprächen. Die Plakatwerbung des Ölkonzerns „Das Leben ist zu kurz, um Benzinpreise zu vergleichen“ haben wir, in Stockach und in 39 anderen Städten, mit einer weitaus substanzielleren Aussage überklebt: „Die Arktis ist zu kostbar, um Ölunfälle zu riskieren.“

Damit fordern wir auch den raschen Ausbau der Erneuerbaren Energien, denn die Aktion ist Teil des zweiten globalen Klima-Aktionstages. Deshalb lautet unser Motto an diesem Tag: "Arktisschutz ist Klimaschutz - für 100 % Erneuerbare!" Denn: Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass der Großteil unserser Ölreserven im Boden bleiben muss, wenn wir die Erderwärmung und den Klimawandel in beherrschbaren Grenzen halten wollen.

Vor wenigen Tagen veröffentlichte Greenpeace die aufsehenerregende Studie „Energy [R]evolution“, nach der die Welt ab 2050 ihren gesamten Energiebedarf vollständig mit Erneuerbaren Energien decken kann. Die dazu nötigen Investitionen würden dank der Ersparnis der Brennstoffkosten mehr als kompensiert. Zudem würden bis 2030 weltweit 20 Millionen neue Arbeitsplätze entstehen.

Gründe genug, Shell einen Denkzettel zu verpassen!