Greenpeace lebt vom Mitmachen

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Am Samstag, 17. Oktober, waren wir mit einem Infostand auf dem Konstanzer Augustinerplatz vertreten. Wir sind damit der Einladung des "Netzwerks Bürgerengagement" und der "Tatenbörse" gefolgt, die gemeinsam mit der Stadt Konstanz die "Konstanzer MitMach-Tage" organisiert hatten. Das Ziel war es, uns der Öffentlichkeit zu präsentieren und interessierte Freiwillige zum Mitmachen zu motivieren. Wir nutzten die Gelegenheit, an unserem Stand über die Themen "Überfischung" und "Plastikmüll im Meer" zu informieren.

Großen Anklang fand unser Angelspiel, es war ständig von begeisterten Kindern umringt: Mittels magnetischer Angeln konnten sie Pappfische im "Meer" erbeuten. Leider waren die meisten, etwa der Rotbarsch oder die Makrele, nicht zum Verzehr geeignet, wie die rote Markierung an ihrer Unterseite verriet. Die besagt, dass diese Fischarten schon überfischt sind und deshalb nicht mehr gegessen werden sollten. Zum Erstaunen auch der Eltern blieben nur sehr wenige Fische übrig, die mit gutem Gewissen gegessen werden können, beispielsweise der Karpfen. Verdutzt waren die Kinder, wenn sie plötzlich Plastikmüll statt Fische an der Angel hatten - und so lernten sie, dass viel zu viel Plastik im Meer herumschwimmt, das die Fische und letztlich auch die Menschen krank macht.

Mit der systematischen Vernichtung der globalen Fischbestände setzen wir unsere eigene Zukunft aufs Spiel. Greenpeace kämpft für eine nachhaltige Fischwirtschaft und realistische Fangquoten zum Schutz der Weltmeere – dem letzten großen Gemeingut der Menschheit. Unser Appell: Essen Sie weniger Fisch - und wenn, dann treffen Sie die richtige Wahl! Der Greenpeace-Fischratgeber liefert Ihnen dazu die notwendigen Informationen: http://bit.ly/1kky1cS

Zum Abschluss des Tages haben wir noch eine spontane Mitmachaktion zu einem aktuellen Thema organisiert. Interessierte konnten sich beteiligen - und es fand sich tatsächlich eine Mutige, die sich uns anschloss. Danke!

 

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